AEDIFICIUM
Ein faszinierendes verhaltensgesteuertes Führungsplanspiel
für 8 - 16 Teilnehmer.
- Wie wenig gute Absichten mit guten Resultaten zu tun haben
- Wie schnell sich Kommunikationsschwächen negativ auf unternehmerische Vorhaben auswirken
- Wie sich bestimmte Interaktionen auf den gesamten weiteren Verlauf der Entwicklung der Gruppe auswirken
- Wie wichtig individuelles Führungsverhalten ist
- Wie wichtig ein effektives Projektmanagement ist
- Wie wichtig ein hochqualifiziertes Feedback im Alltag sein kann
- Welche immense Bedeutung das Informationsmanagement (im nicht-technischen Sinne) im Unternehmensalltag besitzt
Ablauf
Das Planspiel basiert auf der Simulation eines angenommenen Bau-Consulting-Unternehmens mit Organigrammvorgaben bzw. -angeboten für alle Teilnehmer. Eine mehr oder minder hierarchisch gestaffelte Funktionseinheit erhält auf ihren verschiedenen Ebenen Informationen zum Alltagsgeschehen und zu Projektaufgaben. Vor Spielbeginn wird allen Teilnehmern bewußt gemacht, daß die wirtschaftliche Situation der Firma ausgesprochen kritisch ist. Im Laufe der Spielphasen kann sich die Situation durch das geschickte Management verschiedener Projekte radikal zum Positiven wenden. Auf die Spielphase folgt eine Auswertungsphase, die in erster Linie auf gegenseitigem - von den Trainern kontrolliertem - Feedback der Teilnehmer basiert. Ergänzend treten Videoaufzeichnungen und Trainerkommentare hinzu, sowie individuelle Konsequenzen für das zukünftige Verhalten, welche die Teilnehmer selbst vor dem Hintergrund des Planspiels entwickeln.
Inhalt
AEDIFICIUM simuliert das Alltagsgeschehen in einem wirtschaftlich gebeutelten Bauplanungsunternehmen
Neben dem Alltagsgeschäft gibt es Großprojekte, die als konkurrierende Ausschreibungen ins Haus kommen.
Dazu kommen als Optionen verschiedene Joker, die die Trainer je nach Entwicklung einsetzen können. Dabei ist das Szenario offen für spontane Ideen erfahrener Trainer
Die Seminarteilnehmer/Spieler sind sofort nach Spielbeginn beschäftigt, da es ein “Startszenario” mit sogenannten teilweise vernetzten Alltagsaufgaben gibt, die einfach abgearbeitet werden müssen, während sich die Wettbewerbsteilnahme durch die einlaufende(n) Ausschreibung(en) herauskristallisiert. Bei diesen Alltagsaufgaben gibt es viele, die rein interner Natur sind. Aus unserer Erfahrung bildet genau dies den real existierenden Arbeitsalltag vieler Teilnehmer besser ab als die reine Konzentration auf Kunden- oder Zulieferer-initiierte Arbeitspakete.
Neben Unterstufenmathematik, analytischem Denken und Entscheidungsfreude müssen die Teilnehmer “lediglich” die Fähigkeit besitzen, ihre Informationen zielgerichtet auszutauschen. Der Trainer fungiert am Ende der von den Teilnehmern selbst festgesetzten Spielzeit als Kunde und läßt sich am Ende Planungsunterlagen präsentieren.
Erfahrungen
Ein Planspiel vergleichbarer Komplexität wird seit über zehn Jahren bei einem großen deutschen Industrieunternehmen im Rahmen des Führungskräftetrainings konzernweit im deutschsprachigen Raum eingesetzt, seit einigen Jahren in verschiedenen Übersetzungen europaweit, z.B. in Polen, Italien, Russland und in Tschechien, wobei sich die weitgehende Kulturfreiheit des Planspiels erwiesen hat. Demnächst ist an einen weltweiten Einsatz gedacht. Autor: H.D. Scheer.
Zielgruppen - potenzielle Kunden
- Personalentwicklungsverantwortliche, die der kognitiven Vermittlung von “Führungswissen” skeptisch gegenüberstehen und stattdessen erlebnisorientierte Veranstaltungen bevorzugen
- Personalverantwortliche in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die ihren internen Kunden etwas Neues bieten möchten
- Trainingsinstitute, die ihr Segment “Führungskräfteentwicklung” ergänzen wollen
Zielgruppen - potenzielle Teilnehmer
- Künftige und bereits agierende Führungskräfte und Mitarbeiter in mehr oder minder hierarchisch organisierten Unternehmenskulturen aus Profit- und Non-Profit-Unternehmen, die sich mit der Komplexität des Phänomens “Führung” auseinandersetzen (müssen).
- Projektleiter, die ihre Aufgabe im expliziten oder impliziten Widerstand gegen die Linienstruktur ihres Unternehmens durchsetzen möchten.
- Ehemalige Teilnehmer an Führungskräftetrainings, die einen “Refresher” benötigen.
Gestaltung
Der Maßstab für die Gestaltung der Unterlagen ist das übliche Aussehen von Geschäftspapieren. Die Glaubwürdigkeit wird gesteigert durch Notizen, Eingangsstempel u.ä. Erfahrungsgemäß erhöht dies die Glaubwürdigkeit bzw. den Anreiz, das Spiel ernst zu nehmen, bei den Teilnehmer enorm.
Zeitdauer
Je nach Intervention der Trainer zwischen drei und neun Stunden Spielzeit. Eine Minimal-Auswertung, die produktive Ergebnisse zeitigt, ist mit drei Stunden anzusetzen. Eine ca. 1.5-stündige Einheit zum Thema “Feedback” sollte unbedingt vorgeschaltet werden, sollten die Teilnehmer keine Erfahrung mit diesem Instrument haben. Die Auswertungsphase beläuft sich auf mindestens drei bis vier Stunden, je nach Intensivität und Art der Auswertung. Daraus ergibt sich eine Gesamtveranstaltungsdauer von ca. 1.5 bis 3.5 Tagen.
Flexibilität
Wir können das Planspiel aufgrund seines Baukastenprinzips den Gegebenheiten der Veranstaltung / der Anforderungen der Gruppe / des Auftraggebers anpassen.
Spontan veränderbar sind:
- Listeneintrag hier zwischen
- Komplexität
- Umfang
- Zeitdauer
- Auswertung
Auswertung
Eine sachliche Aufgabenerfüllung wird nach überprüfbaren Kriterien von Gruppe und Trainer gemeinsam bewertet. So gibt es auch einen “objektiven Spielerfolg”. Was dem eigentlichen Verhaltensaspekt angeht, so erweist sich einmal mehr die Flexibilität des Spieles. So kann der Trainer z.B. aufgrund der Situation seiner Trainingsgruppe den Focus der Auswertung auf folgende Gesichtspunkte legen:
- Interaktionen
- Feedback
- Unternehmenskultur
- Teamentwicklung
- Projektmanagement
… um nur einige Beispiele zu nennen.
Durch die erlebnisbedingten emotionale Momente fällt es den Teilnehmern relativ leicht, Phänomene, die sie im “Spiel” erlebt haben, während der Auswertung direkt auf Situationen in Ihrem Alltag zu beziehen und daraus Verbesserungsmöglichkeiten für ihr eigenes Verhalten abzuleiten. Für individuelle Entwürfe zukünftigen Führungsverhaltens (Transfer) sollte ein eigener Block von ca. 1.5 - 2 Stunden nachgeschaltet werden.
Copyright
Das Copyright für “AEDIFICIUM” liegt ausschließlich bei den Autoren Getschmann/Scheer.
Preis
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