Herzlich willkommen!

Dirk auf BrückeAuf unterschiedlichste Weise kann ich Ihre berufliche Weiterentwicklung bzw. die Ihres Unternehmens unterstützen. Einige Anregungen finden Sie auf diesen Netzseiten.

Gerne mache ich mir aber zunächst ein Bild von Ihnen und Ihren Herausforderungen. “Stangenware” ist gar nicht meine Welt.

Aber eine Webseite soll ja informieren, einen ersten Eindruck geben. Deshalb finden Sie in den einzelnen Rubriken inhaltliche Schwerpunkte, mit denen ich mich beschäftige.

Auch im folgenden Artikelteil von Ainos können Sie Kommentare, Fragen und Ideen “los werden”.

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Wanderer, kommst nach Pamplona…

Auch wenn ich beruflich sicher deutlich weniger herum komme als viele Blackberry-Agenten, habe ich denkbar unterschiedliche Erlebnisse mit Hotelservice und -unterbringung gemacht. Mein letzter Aufenthalt in Pamplona war aber hoteltechnisch so angenehm gerahmt, dass ich hier auch einmal Werbung dafür machen möchte. Wenn man zwölf Stunden draussen beim Kunden ist und abends noch umfangreiche Nacharbeiten zu leisten hat, darf mit dem Hotel nichts schief laufen. Im Gegenteil: Man sollte sich auf dieses Ersatzzuhause für ein paar Tage oder Wochen freuen können. Zimmer und Abendessen: das  sind die beiden für mich relevanten Momente der Wahrheit. Bars, Wellnessoasen oder Blueray-Filmangebote interessieren mich nicht. Ruhe, unaufdringlich-aufmerksamer Service und Qualität sind die Felder auf denen ich mich gerne überraschen lasse – und oft enttäuscht werde. Ganz unabhängig von der Zahl der Sterne, die ein Haus aufzuweisen hat. Man kann hier Erich Fromms Buch `Haben oder Sein´ fruchtbar verfremden: Hotels haben Schwimmbäder (oder auch nicht), aber lebendig sind sie nur durch die Qulität ihres Services!

 

dsv

Näheres zum Hotel im Bild: http://www.cghotel.es/

Was ich eigentlich fortführen wollte: …Dienst-Wanderer, kommst Du nach Pamplona, bette Dich hier. Dir wird Ruhe und beste Aufmerksamkeit zu Teil.

Wer allerdings anlässlich des `encierros´ in der St.Fermin-Woche nach Pamplona kommt, sucht anderes – und wird sich hier kaum wohl fühlen.

Montag, 10. Oktober 2011
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Dirk Getschmann
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Geteilte Freude ist doppelte Freude

Eine banale Erkenntnis. Mag sein. Aber immer, wenn ich als Coach Gelegenheit habe, diese Erfahrung zu erleben, wird sie mir wieder sehr nachhaltig bewusst. Man erarbeitet gemeinsam eine Rede, feilt, korrigiert, ist gezwungen aufgrund von Veränderungen im politischen Umfeld ganze Schwerpunkte umzuprioriiseren. Irgendwann steht der Text. Nun muss aus der geschriebenen Rede eine redbare Version erarbeitet werden.  Erst das laute Sprechen macht die unrunden Stellen deutlich oder belegt den falschen Rhythmus von Einschüben, bei denen dem Redner die Luft ausgehen.

Video- und Tonaufnahme zeigen dem oder der Vortragenden, wie zurückgenommen Akzente und Gesten vom Publikum wahrgenommen werden, die ihr oder ihm selber – in der Eigenwahrnehmung – doch schon fast ekstatisch erscheinen. Ein Erlebnis. Dann kommt irgendwann der große Tag oder Abend. Ich sende eine letzte Motivationsmail, fiebere mit und entspanne mich erst, wenn ich eine „Gut gelaufen-SMS“ bekomme und ab und zu auch TV oder Presse vom Erfolg berichten.

Man kann als Coach nicht für oder anstatt seine/r Klienten handeln, aber man kann sich wunderbar gemeinsam mit ihnen über ihren Erfolg freuen.

Montag, 28. Februar 2011
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Dirk Getschmann
Filed under: www.ainos.org
Das gepflegte Gespräch

Ein seit Jahren beobachtbarer Trend setzt sich in meinen Coaching-Begegnungen weiter fort: das Bedürfnis vieler Klienten nach einem tiefgehenden Dialog, einem Gespräch, das den Titel noch zu Recht trägt. Nicht, dass es keine Herausforderungen oder Probleme mehr gäbe, mit denen ich als Coach konfrontiert würde. Aber eine zunehmende Zahl von Coachees nutzt die einmal festgelegte “Auszeit” aus dem täglichen/r – ja was sage ich?: “Wahnsinn”? “Mühle”? “Gewohnten”? – Fieber, um im Gespräch das ganz Andere, die Distanz zum Normalen zu finden. Ein Arbeitstag, der mit so vielen Soundbytes und Infobröseln gespickt ist, der auf Geschwindigkeit und Dynamik um fast jeden Preis getrimmt ist, gibt dem Nachdenken an sich kaum noch Raum. Im Coaching-Gespräch aber darf auch dies noch seinen Platz haben…Am besten, wenn die Umstände auch noch einen peripatetischen Gang ermöglichen. Der gemeinsame Spaziergang – schon der Begriff erscheint etwas ältlich, nicht zu dieser Zeit gehörig – verbindet achtsame Bewegung in frischer Luft, mehr oder minder anregende Augenreize und ein nicht zielloses, aber eben nicht vom Zeitdruck geprägtes Miteinander im Dialog.  Der Gewinn ist schon an den leicht geröteten Gesichtern und dem stillen Funkeln der Augen unmittelbar danach ablesbar.

Meine Mutter erzählte mir in ihren letzten aktiven Jahren als Apothekerin immer öfter von Menschen, die gar nichts oder nur vorgeschobene Kleinigkeiten kauften, um mit ihr ins Gespräch zu kommen. Meist war Alterseinsamkeit der Grund. Die Bindewirkung von sozialen Netzen wie der Kirchengemeinde war offensichtlich im Schwinden begriffen. Der Einzelne suchte an Stellen, die ursprünglich nicht dafür gedacht waren, seinen Bedarf an Sozialaustausch (der Mensch als primär soziales Wesen!) zu befriedigen.

Dort war die Einsamkeit, die Unter-Kommunikation der Bedarfswecker für Gespräche. Heute ist – zumindest in der Arbeitswelt – die Über-Kommunikation mit ihrer Speak-and-run-Mentalität die Hauptursache für die Sehnsucht nach Gesprächen, die ihre Bezeichnung noch wert sind.

Freitag, 10. Dezember 2010
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Dirk Getschmann
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Glück des Coaches

Gerade als Dienstleister sollte man sich manchmal fragen, warum man  – jenseits des Geldes – das tut, was man tun. Ich würde meine Antwort in drei Worte fassen: Glück des Helfens! Anders als in Seminaren sind Coachingkontakte nicht von Flüchtigkeit gekennzeichnet. Man kann das Vertauen “beim Gedeihen” quasi beobachten. Aus der empathischen Tastbewegung, die Ziele, Beschwernisse und Stimmungen des Coachees richtig zu verstehen, gelangt man in die offene See der explorativen Fragen. Und dann, wenn diese offene See  das Miteinander zwischen Coachee und Coach weiter gefestigt hat, kann man die alte Hebammenkunst (Mäeutik) des richtigen Fragens auch einmal hinter sich lassen und zu einem “vielleicht sollten Sie einmal..”-Vorschlag kommen, ohne in den Verdacht anmassender Stellvertreterhandlung zu gelangen. Kommt es nun im Zuge des Prozesses  zu einem Aha-Erlebnis beim Coachee (“da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen”; “Jaaa, daaas ist es!”) so nehme ich eine Endorphinausschüttung bei mir selbst wahr, die ich nur als Glück beschreiben kann. Dieser vom Coachee mit mir geteilte “Heureka-Effekt”  ist neben der persönlichen Neugier, die sich frei an jedem neuen Coachee abarbeiten darf,  die wichtigste Glücksbelohnung, die ich in meinem Beruf geniessen kann. Und diese Freude produziert ganz oft einen positiv-verstärkenden Rückkoppelungseffekt bei meinen Coachees: sie gehen ihr neues Ziel, ihre neue Haltung noch ein bisschen couragierter an, als wenn sie mit ihrer Erkenntnis allein geblieben wären.

Sonntag, 11. April 2010
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Dirk Getschmann
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Krankenhaus im Wandel

Vor knapp zehn Jahren beschrieb ein befreundeter Anästhesist unter der Überschrift “Eine geheimnisvolle Insel” (in: Getschmann: Arbeitswelten von innen betrachtet, S. 49ff) seine Sicht auf das Tagesgeschehen in einem Krankenhaus. Er stellte die Besonderheit, das Exotische und Entfernte von allen anderen ihm bekannten Formen der Organisationskultur dabei heraus. Wenn ich dieser Tage häufiger coachend/beratend in Krankenhäusern ein und aus gehe, so kann ich nur feststellen, dass die Zeit gewaltig an der geheimnisvollen Insel genagt hat: Die Probleme und Herausforderungen gleichen nun deutlich mehr jenen in anderen ertragsorientierten Organisationskulturen.

Der Nächste bitte!

Foto: © R.Sturm/PIXELIO

Und vielleicht ist dies auch der Schlüssel zur Annäherung. Unterschiede im kommunikativen und produktiven Miteinander ergeben sich erst in zweiter Linie aus dem Produkt. Wichtiger ist zunächst die Frage, ob betriebswirtschaftlich nachvollziehbar gewirtschaftet werden muss oder nicht. Nun ist sicher noch nicht allen Krankenhäusern das Exotische gänzlich abhanden gekommen, aber das Kappen von Ritualen und Tabus, deren Nutzniesser nicht der Patient war, hat der Branche sicher gut getan. Dass Erfahrungen nicht mehr nur am Honoratiorentisch ausgetauscht werden, sondern in Form von hartem Datenmaterial über z.B. Hygienemaßnahmen oder Sterbefälle im Prinzip zur Verfügung stehen, belebt den Qualitätswettbewerb. Hier darf und sollte aber sicher noch mehr passieren. Wer nun gleich den “Totsparhammer” als Gegenargument ins Feld führen will, der möge mal im Ausland als Nicht-Privatversicherter bettlägrig werden.

Montag, 5. Januar 2009
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Dirk Getschmann
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Coaching in Südamerika

Die Tür ins Fremde

Welch Überraschung: ein alter Coachingkunde bittet mich seine Führungsmannschaft – einen nach dem anderen – durch ihren Führungsalltag zu begleiten und Ihnen Feedback “von aussen” zu geben. Vor allem im Hinblick auf ihr Verhalten mit den einheimischen KollegInnen und MitarbeiterInnnen. Auch wenn mir Kontinent und Kultur nicht fern sind, gibt es sicher ausgewiesenere Spezialisten für interkulturelle Fragen dieser Provenienz. Dennoch: was bemerkt man nun für Kulturunterschiede? Vor allem folgende: die Deutschen gehen die Dinge projektorientiert mit dem Zeitplan im Hinterkopf direkt an. “Wir wissen doch alle, wofür wir hier sind!” Dieser energische Zugriff, der manchesmal auch auf Aktionismus hinausläuft, wird von den Einheimische nicht verstanden. Hier steht der Aufbau einer persönlichen Bindung ganz vorne: in Besprechungen fragt man zunächst nach dem Wochenende, den Kindern und zieht gemeinsam die Brauen über die neuesten Kapriolen der Politik hoch. Man umarmt sich, schlägt sich auf die Schulter, versichert sich der gegenseitigen Nähe. Die Deutschen klicken mit ihren Kugelschreibern auf den Tisch, schauen verzweifelt in die Luft und wollen endlich das nächste Problem verfrühstücken. Jenseits von Aufgaben- bzw. Personenorientierung zeigt sich die Wirkmächtigkeit unterschiedlicher kultureller Prägungen: die Stabilität und Berechenbarkeit gewöhnten Deutschen legen sich nach Kräften ins Zeug. Nach ein, zwei Jahren wird ihnen ein Projekterfolg den weiteren Karriereweg mit hoher Wahrscheinlichkeit ebnen. Die krisenerfahrenen Südamerikaner wissen aus ihrer Sicht, dass Arbeitsplatzsicherheit nichts mit der eigenen Leistung oder dem erfolgreichen Durchhalten eines Großprojektplanes zu tun hat. Das familiäre und persönliche Sicherungsnetz ist die Existenzversicherung. Die Qualität der eigenen Arbeit hatte bei ihnen noch nie diese Bedeutung.

Die Frage nach der richtigen Anschauung führt ins Leere. Nur das allmähliche Sich-vertraut-Machen mit dem anderen kulturellen Code kann vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglichen. Ein Prozess, der vor allem Geduld braucht – auch wenn das anberaumte Grossprojekt scheinbar keine Zeit dafür lässt.

Freitag, 24. Oktober 2008
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Dirk Getschmann
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Ultrakurzseminare laufen weiter

Auch nach der Fusion laufen die Ultrakurzseminare – aktuell mit den Titeln “Führung revisited” und “Zeitmanagment 1 und Führungsakzente” bei der Firma Rohde & Liesenfeld mit Erfolg weiter. Auch die Frankfurter Mitarbeiter- verantwortlich für die Luftfracht – freuen sich, via Weiterbildung näher mit dem Mutterhaus verbunden zu werden.

Dienstag, 18. März 2008
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Dirk Getschmann
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Anti-Stress – kompakt

Die Entdeckung der eigenen Stresslandschaft und die Vorbereitung erster Remedien – sowohl auf der kurzfristig-operativen Ebene wie auf der langristigen Ebene persönlicher Glaubenssätze – ist ein komplexes Thema. Aber wenn die Zeitsituation des Klienten nur “kurz oder gar nicht” erlaubt, dann läßt sich auch dieses Thema ultrakompakt an einem Vormittag “anreißen”. Dirk Getschmann bekam für sein Konzept gutes Teilnehmerfeedback und – viel wichtiger – viele nachdenklich-bewegte Gesichter am Ende seiner Veranstaltungen.

Donnerstag, 1. März 2007
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Dirk Getschmann
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Neue Website

Kurz vor dem “Markteintritt” unseres neuen Buches ist auch die dazu gehörige Website fertig geworden. Einfach mal schnuppern gehen… Viel Spaß dabei!

Montag, 8. Januar 2007
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Dirk Getschmann
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Führungswissen kompakt

Der neue Führungskurs für Teamleiter ist erfolgreich in die zweite Durchführungsrunde gestartet: Nach den Kollegen vom Export werden nun auch die Importleiter bei Rohde & Liesenfeld mit erstem Führungswissen und praxisnahen Tools versorgt. Die acht halbtägigen Modulen wurden von Dirk Getschmann extra entwickelt, um das weltweite Geschäft auch bei dünner Personaldecke weiter am Laufen halten zu können – ohne auf Weiterbildung zu verzichten. So gilt für die neuen Teamleitern jetzt: vormittags lernen, nachmittags ausprobieren!

Montag, 20. November 2006
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Dirk Getschmann
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